Reschensee

Der Reschensee ist ein Stausee direkt am Dreiländereck (Italien, Österreich, Schweiz). Im Westen Südtirols liegt er im Vinschgau bzw. im nördlichen Italien – unweit der Grenze zu Österreich (Tirol/Nordtirol). Entstanden ist er als künstlicher See durch den Bau einer Staumauer auf der südlichen Seite Richtung St. Valentin und dem Haidersee. Durch seinen Bau kurz nach dem zweiten Weltkrieg und seiner Flutung im Jahr 1950 ist viel fruchtbarer Kulturboden zunichte gemacht worden und über einhundert Häuser mussten abgetragen werden. Er ist eine Wasserscheide, wovon ein Teil in die Donau im Norden und ein Teil Richtung Süden in die Adria fließt. Zwar liefert der Reschensee heute über seine Stauung Strom doch hat seine Umgestaltung viel Leid über die damalige Bevölkerung u.a. von Graun gebracht. Erst in den 70er Jahren hatte sich die Südtiroler Landesregierung etwas Kulturfläche aus dem Material im See zurückgewonnen wobei wieder ebene Flächen entstanden sind. Ein Teil davon dient heute als unsere Kitewiese wo wir unsere Kites aufbauen, starten und von wo wir damit ins Wasser gehen.

Der Reschensee hat eine Länge von etwa 6-7 Kilometer verso Nord/ Süd und ist an seiner breitesten Stelle etwa 1 Kilometer breit. Er führt im Frühjahr oft weniger Wasser und die Uferböschung ist länger, aber wird gegen Herbst recht voll, sodass vom Uferniveau (Wiese) oft nur ein bis zwei Meter bis zum Wasser sind.